Sie sind da. Ein 12er Set bestehend aus den Standardfarben, aus denen sich ein Haufen vieler anderer Farbtöne mischen lässt. Ich bin überrascht, wie intensiv die Farben sind. Die Stifte selbst lassen sich weich verzeichnen, ähnlich wie Farbstifte von Prismacolor oder Polychromos. Vermalt man sie mit Wasser, explodiert die Farbe regelrecht unterm Pinsel. Wow. Gegen diese Aquarellstifte wirken die Goldfaber Aqua ziemlich blass, wortwörtlich. Ich habe wieder einige Töne angemischt, um mich mit den Farben vertraut zu machen: Insgesamt sind die Stifte ziemlich robust und dick, auch die Mine ist recht massiv. Überraschenderweise sind zwei Schwarztöne dabei. Ein sehr dunkler Ton, der in Wahrheit kein Schwarz ist (Bark - was für Borke steht? Kommt dem nahe) und einen warmen Unterton hat, sowie das Ink Black, das einen kühlen, bläulichen Unterton hat. Ganz toll finde ich, dass man Indigo mit reingepackt hat, denn Indigo ist einer meiner Favoriten, um chromatische Farben zu "brechen" ...